Großbrand in Tüngeda

Seit einigen Jahren rücken unseren Gemeindefeuerwehren immer zusammengefasst als Löschgruppe zu einem Einsatz. Vor allem wochentags ermöglicht nur dies die Einsatzbereitschaft. Auf Bemühen der Tüngedaer Wehrführung testeten die Feuerwehren Craula, Reichenbach und Tüngeda die Arbeitsweise dieser Löscheinheit bei einem Übungsszenario am Samstag dem 16.11.2019. Morgens 8.50 Uhr schrillte die Sirene in allen 3 Ortsteilen. Ziel der Übung war der effektive Aufbau einer Wasserversorgung mit zwei unabhängigen Löschwasserleitungen als lange Wegestrecke hoch zur Windmühle Tüngeda unter Einbringung der gesamten Fördertechnik. Als Wasserentnahmestellen dienten zum einem die Hauptlöschwasserversorgung an der Schwemme, bedient durch die Kameraden aus Reichenbach. Des Weiteren die Entnahme aus dem Hydranten System über unseren Pufferbehälter, dessen nächstmöglicher Zugang im Kreuzungsbereich Brühheimerstrasse liegt, durch die Feuerwehr Craula. Am Einsatzort nahmen die Kameraden aus Tüngeda das Wasser entgegen und konnten nun einen angenommenen Brand im Bereich der Windmühle mit mehreren Strahlrohren bekämpfen. Nach dem Einsatz und dem Aufräumen gab’s für die Feuerwehrmänner noch einen deftigen Eintopf und einen Trunk im Gerätehaus Tüngeda. Mit dieser Übung wurde die gesamte Einsatz- und Technikkapazität der Löscheinheit IV erfolgreich getestet und reale Schwachstellen erkannt.

Die Feuerwehr Tüngeda bedankt sich bei allen anwesenden Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und bei der Bevölkerung für ihr Verständnis zur kurzzeitig eingeschränkten Verkehrssituation und beim geringen Wasserleitungsdruck. Solche Übungen sind immens wichtig, da wir im nahezu gesamten Ortsgebiet über eine schlechte Löschwasserversorgung verfügen.

gez. A. Gebhardt & Wehrführung

Ende August mussten die Kameraden der Gemeindefeuerwehr bei zwei Übungen ihr Können auf die Probe stellen. Am Mittwoch den 21.08.2019 schrillten in den Ortsteilen Großenlupnitz, Wenigenlupnitz, Ettenhausen, Sättelstädt und Kälberfeld die Sirenen. Gegen 18 Uhr meldete die Leitstelle Wartburgkreis ein Feuer bei der Firma „Eckenfelder“ im OT Wenigenlupnitz. Geübt wurde die Brandbekämpfung sowie das Suchen und Retten von Personen im verrauchten Gebäude.

Zwei Tage später, am Freitag den 23.08.2019 gegen 17:15 Uhr, wurden die Feuerwehren Craula, Reichenbach, Tüngeda zu einer unklaren Rauchentwicklung „Harth-Wald“ alarmiert. Wenig später rückten dann auch die Behringer, Wolfsbehringer und Großenlupnitzer Wehr nach. Bei dieser Übung wurden die Waldbrandbekämpfung sowie das Aufbauen einer langen Wegestrecke (Wasserförderung über mehrere 100 Meter) geübt.

Vielen Dank, auch im Namen des Ortsbrandmeisters und seinen  Stellvertretern, an alle Kameraden und Kameradinnen für Ihre Einsatzbereitschaft.

Text und Bild: Justin Ehegötz

Auch in diesem Jahr fand bei der Firma Eckenfelder wieder eine Einsatzübung statt.
Diesmal war das Übungsstichwort "Brand mit vermisster Person". Es waren die Feuerwehren Wenigenlupnitz, Großenlupnitz, Stockhausen und Ettenhausen beteiligt. Unter sehr realen Bedingungen musste eine Übungspuppe (85 kg) gerettet werden; dazu wurden im Bürobereich mit zwei Nebelmaschinen Sichtverhältnisse wie bei einem Brand geschaffen.

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Die sehr hohen Temperaturen machten den Atemschutzgeräteträgern sehr zu schaffen. Alleine für die Menschenrettung von einer Person waren 6 Feuerwehrmänner nötig. Nach erfolgreich beendeter Übung bedankte sich Herr Daniel Eckenfelder bei den Kameraden mit Bratwurst und kühlen Getränken.

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Die Feuerwehr Wenigenlupnitz und die Gemeinde Hörselberg-Hainich bedankte sich bei der Firma Eckenfelder mit der Urkunde "Förderer der Feuerwehr" vom Thüringer Feuerwehrverband für die jahrelange Unterstützung und die Freistellung von Einsatzkräften bei Einsätzen während der Arbeitszeit.

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Wenn jeder Arbeitgeber so eine Einstellung zu der Arbeit der Feuerwehr hätte, wäre die Absicherung des Brandschutzes während der Arbeitszeit kein Problem.

Marko Schall
Wehrführer

Nach 6 absolvierten Ausbildungsstationen stand der Sieger der diesjährigen Sternfahrt im Kreisbrandabschnitt III fest - Behringen siegte mit 68,1 von möglichen 70 Punkten.
Teilgenommen haben insgesamt 6 Wehren.

1. Platz Behringen mit 68,1 Punkten
2. Platz Wutha mit 62,4 Punkten
3. Platz Tüngeda mit 61,3 Punkten
4. Platz Wolfsbehringen mit 60,1 Punkten
5. Platz Ruhla mit 59,6 Punkten
6. Platz Großenlupnitz mit 52,1 Punkten